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Revitalisierung Sure Oberkirch – Arbeiten fast abgeschlossen

Bauarbeiten
Die Arbeiten an der Sure sind gut vorangekommen und die baulichen Revitalisierungsmassnahmen sind fast abgeschlossen. In den nächsten Wochen werden noch folgende Arbeiten ausgeführt:

Nach dem Einheben der neuen Fussgängerbrücke an ihren vorgesehenen Platz wird der Sureweg definitiv fertiggestellt. Zum Schluss werden die Installationsplätze in den Teilbereichen Ost und West zurückgebaut.

Die Bauarbeiten für das Projekt Revitalisierung Sure sind voraussichtlich Ende Oktober 2020 abgeschlossen und die Wege entlang der Sure können wieder uneingeschränkt genutzt werden.

Die im August temporär aufgetretenen grossflächigen Wasseransammlungen auf den neuen Gehwegen aufgrund der schweren Regenfällen, welche von einzelnen Anwohnern festgestellt und der Gemeinde gemeldet worden sind, wurden durch die Projektleitung an der wöchentlichen Bausitzung thematisiert. Beschlossen wurde darauf hin, dass bei der Fertigstellung der Wege die Kofferung genügend hoch eingebaut wird und Senken im Weg vermieden werden. Weiter wird auf die Schaffung eines genügenden Quergefälles geachtet, damit die Entwässerung ins angrenzende Land sichergestellt ist.

Sitzbänke, Bepflanzung und Ansaat
Die Bepflanzung und Ansaat werden durch die Firma Burri & Achermann Gartenbau AG, Inwil, ausgeführt. Im Spätherbst 2020 wird der Gewässerraum mit standortgerechten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Im Frühjahr 2021 folgt der Abschluss der Pflanzarbeiten zusammen mit der Montage der neuen Sitzbänke und der Ansaat der Wiesenflächen. Die Wiesen werden sich in den nächsten Jahren zu artenreichen und farbenfrohen Blumenwiesen entwickeln.

In den ersten zwei Jahren nach Abschluss der Revitalisierung wird der Gewässerraum und die neu gepflanzten Gehölze durch die beauftragten Gärtner fachgerecht unterhalten und gepflegt. Anschliessend geht die Pflege des Gewässerraums und der betriebliche Unterhalt der Sure in die Verantwortung der Gemeinde Oberkirch über.

Kleintierdurchgang
Seit einigen Wochen zieren Holzbretter die Brücke Luzernstrasse und die Römerbrücke. Mit dieser Massnahme - einem sogenannten Kleintierdurchgang - sollen kleinere Tiere wie Mäuse, Marder und Amphibien wieder entlang der Sure wandern können. Die Sure ist nämlich nicht nur eine wichtige Vernetzungsachse für Wasserlebewesen wie Fische und Muscheln, sondern eben auch für terrestrische Tiere. Die Eichenbretter dienen den Kleintieren und sind auch auf Kleintiere ausgelegt. Wir bitten Sie, die Bretter nicht zu betreten und danken Ihnen für die Rücksichtnahme.

Neophyten
Mit dem Projekt Revitalisierung Sure soll neben der Aufwertung der Sure und deren Gewässerraums eine natürliche und gesunde Uferbestockung mit einer grossen Artenvielfalt erreicht werden. Leider kommen auch entlang der Sure sogenannte Neophyten vor. Dies sind gebietsfremde Pflanzen, welche sich bei uns etabliert haben. Unter den Neophyten gibt es Arten, die sich in der Natur stark ausbreiten. Diese werden «invasive Neophyten» genannt und können zu einigen Problemen führen:

  • Invasive Neophyten breiten sich rasch aus und verdrängen einheimische Pflanzen und damit auch Tierarten.
  • Sie verändern das Landschaftsbild und die Vielfalt von Lebensräumen.
  • Sie zerstören oder beeinträchtigen Anlagen, beispielsweise die des Hochwasserschutzes oder des Verkehrs.
  • Sie gefährden die Gesundheit.
     

Im Rahmen der Revitalisierungsmassnahmen wurde deshalb mit grossem Aufwand versucht, die vorhandenen Neophyten wie Japanischer Staudenknöterich, Seidiger Hornstrauch, Goldruten, Sommerflieder und Kirschlorbeer zu bekämpfen und die Bestände zu eliminieren. Damit soll eine weitere Ausbreitung verhindert werden – zugunsten von einheimischen Pflanzen.

Weiterführende Informationen:
Für Fragen zum Thema Neophyten wenden Sie sich bitte an die Umweltberatung Luzern. Telefon 041 412 32 32, info@umweltberatung-luzern.ch, www.neobiotaluzern.ch.

Informationen sowie Links zu Praxishilfen und Merkblätter sind auch bei der Dienststelle Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern abrufbar unter https://lawa.lu.ch/Natur/lebensraeume/neobiota


Kleintierdurchgang
Kleintierdurchgang

Datum der Neuigkeit 27. Sept. 2020