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Reglemente/Informationen


Unsere Reglemente finden sie unter Downloads/Dokumente

Mit einem starken Fundament gelingt das Lernen
Kinder, die sich selbst im Griff haben, können besser mit ihren Gefühlen umgehen und zeigen ein gutes Sozialverhalten. Die geistigen Fähigkeiten, die dieser Selbstregulation zugrunde liegen, werden als exekutive Funktionen bezeichnet. Sie helfen, das eigene Verhalten und Denken bewusst zu steuern und bilden die Basis für gelingendes Lernen. Exekutive Funktionen ermöglichen es uns Menschen, spontane Impulse zu hemmen, verschiedene Handlungsvarianten im Gedächtnis bereitzuhalten sowie flexibel auf unterschiedliche Situationen zu reagieren. Sie entwickeln sich in der Kindheit bis zum Jugendalter besonders rasant und können vor allem in dieser Zeit gut gefördert werden. (Im Lehrplan21 werden diese Fähigkeiten als überfachliche Kompetenzen beschrieben).
Spielerisch können Kinder verschiedensten Alters folgende Fähigkeiten einüben:
Eigene Gefühle regulieren - erste Impulse kontrollieren - Handlungen vorausschauend planen - Ziele setzen - die Aufmerksamkeit bewusst lenken - verschiedene Ansichten nachvollziehen - selbsttätig handeln - sich auf Neues einstellen.

Fokussieren der Aufmerksamkeit – auf allen Stufen wichtig!
Beispielhaft für alle Funktionen, welche im Verlauf der Primarschule trainiert werden, soll die bewusst gelenkte Aufmerksamkeit sein. Sie muss auf allen Stufen immer wieder ins Zentrum des Lernens gerückt und weiterentwickelt werden. Hier ein paar Beispiele aus der Praxis der Fachlehrpersonen IF (Integrierte Förderung):

Im Kindergarten: Spielerisch den Hörsinn schärfen
Ein bei den Kindern beliebtes Kreisspiel heisst Piep,piep. Dabei befindet sich ein Kind in der Mitte der Gruppe und macht die Augen zu. Ein anderes Kind klopft dem blinden Kind auf den Rücken und sagt (ein- bis mehrmals): Piep, piep! Das blinde Kind soll herausfinden, wer der Piepmatz ist.
Bei einem anderen Spiel kommen in ein Glas mit Deckel einige Sonnenblumenkerne (Vogelfutter). Ein Kind bekommt die Augen verbunden und spielt den hungrigen Vogel, ein anderes Kind darf das Glas schütteln, so dass der Vogel zum Futter findet.

In der 1./2. Klasse: Merkfähigkeit übers Ohr aufbauen
Die Lehrperson liest den Kindern ein paar Wörter (aus einer inhaltlichen Wortfamilie)vor. Dabei achten die Kinder darauf, ob ein Wort zweimal erwähnt wird. Welches?
Zum Beispiel:
• Tür, Fenster, Decke, Boden, Wand, Gang, Decke, Zimmer...
• Pflaume, Pfirsich, Apfel, Zwetschge, Birne, Apfelsine, Apfel, Ananas...
• Bern, Fribourg, Waadt, Basel, Zürich, Appenzell, Wallis, Neuenburg, Obwalden,
Nidwalden, Glarus, Waadt, Solothurn, Schwyz, Uri...
Dazwischen werden auch Reihen geschoben, ohne dass ein Wort zweimal erwähnt wird. Je nach Alter oder Fähigkeiten kann die Wortreihe erweitert werden -> siehe lange Reihe der Kantone.

3. /4. Klasse: Arbeitsgedächtnis trainieren
Jeweils zwei Kinder lesen sich abwechselnd eine Folge von einstelligen Zahlen – bzw. Buchstaben vor:
Dabei muss auch das vorlesende Kind sich gut konzentrieren und genau artikulieren. Das zuhörende Kind versucht zuerst, die Folge der Reihe nach zu wiederholen, danach soll sie rückwärts aufgesagt werden (Umkehrdenken). Begonnen wird mit einer Dreierserie... mit zunehmender Sicherheit kann die Anzahl erhöht werden. Die beidseitige Aktivität bietet beim Üben auch Anlass zu Rückmeldungen: Du musst deutlicher sprechen...bitte sprich langsamer... mit dir konnte ich es besser als mit XY...
Wenn die Lehrperson – oder Mami oder Papi mitmacht, wird der Eifer besonders geweckt – wie weit kommen die Grossen?

5./6. Klasse: Geistig am Ball bleiben
Der erste Spieler rollt einer Mitschülerin den Ball zu und stellt eine Frage. Die zweite Spielerin gibt keine Antwort, stellt aber eine weitere Frage an einen dritten Mitschüler. Dieser antwortet nun auf die Frage des ersten Spielers und stellt dann ebenfalls eine Frage... Jeder Spieler muss also immer auf die vorletzte Frage antworten, die gestellt wurde – gar nicht so einfach, probieren Sie es doch auch einmal aus!

Deutsch als Zweitsprache (DaZ): Laute und Bedeutungen verorten
Eine wesentliche Aufgabe des DaZ-Unterrichtes ist es, typische Sprachlaute, neue Wörter, richtige Fallendungen und später auch Satzbedeutungen auf verschiedene Arten vom Kurzzeit-ins Langzeitgedächtnis zu bringen. Das Ganze ist Voraussetzung, um schriftliche Arbeitsaufträge,Inhalte von Texten (z.B. im Fach Natur/Mensch/Gesellschaft) sowie Textauf-aufgaben der Mathe zu verstehen.
Beispiel DaZ 1. Klasse: neue Buchstabenverbindung Ei/ei und neue Wörter mit Ei/ei
  • Wortschatz: das Seil / das Eichhörnchen
  • Wo ist Ei/ei? Anfang, Mitte, Ende?
  • Erzählen, nacherzählen, Sätze bilden: mit der Luftseilbahn, ein Eichhörnchen, des Eichhörnchens... usw.

SCHULWEG UND VERANTWORTLICHKEIT
Der Schulweg liegt in der Verantwortung der Eltern. Sie entscheiden, ob Ihr Kind diesen zu Fuss, mit dem Velo oder Kickboard zurücklegt.
EMPFEHLUNGEN für einen erlebnisreichen und unfallfreien SCHULWEG
  • Kinder aus einem zumutbaren Umkreis kommen zu Fuss in die Schule.
  • Die Kinder werden nur ausnahmsweise mit dem Auto gebracht.
  • Die Eltern sind für die Fahrtüchtigkeit und die Einstellung der Velos verantwortlich.
  • Bei Schulfahrten ist Helm tragen Pflicht.
  • Nur Kinder, die sicher auf dem Velostreifen (nicht auf dem Trottoir!) fahren können, kommen mit dem Velo in die Schule.
  • Velos und Kickboards werden sofort nach Eintreffen beim Velounterstand abgestellt.
  • Wiesen und private Gärten dürfen nicht als Abkürzung genützt werden.
  • Unter http://www.oberkirch.ch/de/bildung/downloadsdokumente/ finden sie hilfreiche Informationen der Luzerner Polizei zu Velos, anderen Fahrzeugen und Verkehrsregeln.

UNTERRICHTSZEITEN allgemein
Blockzeiten: 08.10 - 11.40 Uhr
Nachmittag: Unterrichtsbeginn ab 13.40 oder 14.30 Uhr gemäss Stundenplan
Tagesstrukturen: Frühbetreuung ab 07.00 Uhr, Schluss um 18.00 Uhr

UNTERRICHTSBEGINN und UNTERRICHTSSCHLUSS
Die Lernenden werden von den Lehrpersonen nur während den Unterrichtszeiten und Pausen beaufsichtigt.
  • Kinder dürfen sich am Morgen ab 07.40 Uhr und am Mittag ab 13.10 Uhr auf dem Pausenplatz aufhalten.
  • Nach dem Unterricht gehen die Kinder sofort nach Hause.
  • Wenn Kinder länger in der Schule bleiben müssen, werden die Eltern vorgängig darüber informiert.

VERSICHERUNG UND HAFTUNG
Gegen Unfall und Krankheit sind die Kinder privat versichert. Im Falle eines Unfalls werden die Behandlungskosten über die Krankenversicherung gedeckt.
Bei Sachbeschädigung haften die Eltern bzw. deren Haftpflichtversicherung für den entstandenen Schaden. Für verlorenes oder beschädigtes Privateigentum übernimmt die Schule keine Haftung.

PARKIEREN auf dem Schulareal
Am Morgen und Mittag herrscht auf dem Parkplatz reger Verkehr und die ZUFAHRT = SCHULWEG wird durch „wild“ abgestellte Autos unübersichtlich und gefährlich. Um die Sicherheit der Lernenden zu gewährleisten, bitten wir die Eltern, nur noch auf den markierten Feldern zu parkieren.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Unter http://www.oberkirch.ch/de/bildung/downloadsdokumente/ sind
allgemeine Informationen und Formulare zum Schulbetrieb und den Tagesstrukturen aufgeschaltet.
Bei Fragen gibt Ihnen die Schulleitung unter Tel. 041 925 54 01 oder schulleitung@oberkirch.ch gerne Auskunft.