Willkommen auf der Website der Gemeinde Oberkirch



Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken

Asylwesen


AZ Chäsi und Pfadiheim Sursee

Über zwei Jahre hat der Kanton in Oberkirch das Aufenthaltszentrum (AZ) Chäsi und Pfadiheim Sursee geführt (80 Unterkunftsplätze). Aufgrund rückläufiger Asylgesuche wurde der Mietvertrag mit dem Pfadiheim Sursee im April 2018 nicht mehr verlängert. Im Sommer 2018 beschloss der Kanton das AZ Chäsi ebenfalls per Ende 2018 zu schliessen. Das AZ Chäsi (50 Unterkunftsplätze) dient dem Kanton bis zum Ablauf des Mietvertrages im Juli 2021 als Reserve.

 

Wiederbezug der Asylunterkunft Chäsi

Aufgrund der Situation rund um das Coronavirus wurden vom Bundesrat verschiedene Massnahmen beschlossen, um die Bevölkerung zu schützen. Die Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen (DAF) muss im Rahmen der Existenzsicherung ihrer Klientinnen und Klienten deren Unterbringung und Betreuung in den kantonalen Asylzentren sowie grundsätzlich die Erbringung der Sozialhilfeleistungen sicherstellen. Um die Mitarbeitenden und die Klientel zu schützen, hat die DAF verschiedene Massnahmen getroffen. So beispielsweise, dass in den Asylzentren ein absolutes Besuchs- und Übernachtungsverbot besteht. In jedem Durchgangszentrum wurden Isolationszimmer eingerichtet, um kranke oder besonders gefährdete Personen zu separieren.

Um das social distancing einhalten zu können, wird die Belegung in den Zentren nach Möglichkeit ausgedünnt. Momentan stehen deshalb weniger Unterkunftsplätze in den Zentren zur Verfügung. Aufgrund der sich weiter verschärfenden Lage durch den Virus werden nun die Menschen auf Reserveunterkünfte und Wohnungen im ganzen Kanton verteilt. So unter anderem auch in die Asylunterkunft Chäsi in Oberkirch.

Die Asylunterkunft Chäsi wird ab 7. April 2020 wieder in Betrieb genommen. Die Familien werden zwischen 7. bis 16. April in die Chäsi ziehen. Es sind gesunde und symptomfreie Personen. Die Personen werden ebenso von sozialen Kontakten isoliert leben müssen, wie die übrige Bevölkerung in unserem Land. Tagsüber ist eine punktuelle Betreuung vor Ort sichergestellt. Die Chäsi wird als Aussenstation des Durchgangszentrums Sonnenhof betrieben.

Die Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen hat ihre Klientinnen und Klienten über die jeweils verordneten und empfohlenen Massnahmen seitens Bund, Kanton und Gemeinden informiert und sie sind in Bezug auf die Regeln des BAG bestens unterrichtet.

Bei Fragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich an die Verwaltung (Telefon 041 925 53 00), Mail gemeinde@oberkirch.ch

In dieser extremen Zeit ist Solidarität gefragt. Wir danken der Bevölkerung für ihr Verständnis.


Privater Wohnraum
Neben dem AZ Chäsi und Pfadiheim Sursee haben auch mehrere private Wohnungseigentümer Mietverträge mit dem Kanton oder direkt mit Flüchtlingen abgeschlossen.


Begleitgruppe Migration
Die Begleitgruppe Migration ist eine Gruppe Freiwilliger, die Migranten und Migrantinnen, die für längere Zeit oder für immer in der Schweiz bleiben, bei der sozialen und gesellschaftlichen Integration hilft. Ein paar Mitglieder der Gruppe sind begleitende und unterstützende Tandempartner einer Familie oder einer Einzelperson mit Migrationshintergrund. Andere engagieren sich bei der Sprachförderung, bei Freizeit- und Sportaktivitäten oder organisieren gesellschaftliche Events.

Ansprechpersonen:
- Moritz Scheiwiller, Tel. 041 930 370 01, Mail m.scheiwiller@gmx.ch
- Marguerite Röösli-Lachat, Tel. 041 921 54 71, Mail marguerite.rl@bluewin.ch


Arbeitseinsätze von Asylsuchenden in der Land- und Forstwirtschaft, Praktika und Schnupperlehren
Asylsuchende Personen (N-Ausweis) dürfen bereits drei Monaten nach Einreichen des Asylgesuches einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Im Rahmen eines Pilotprojektes werden von der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen (DAF), Sachbereich Beschäftigungen, auch Arbeitseinsätze in der Land- und Forstwirtschaft und in andern Betrieben vermittelt, die nicht gemeinnützig sind. Die Auftraggeber bezahlen Fr. 10.00 pro Stunde. Die Personen im Asylbereich erhalten Fr. 8.00 pro Stunde, die restlichen Fr. 2.00 werden als Unkostenbeitrag verrechnet. Nach Beendigung des Arbeitseinsatzes stellt der Sachbereich Beschäftigung der DAF aufgrund des Arbeitsrapports dem Auftraggeber eine Rechnung.

Alle Arbeitseinsätze im Asylbereich fokussieren auf eine nachhaltige Förderung der Integration, insbesondere auf die berufliche Integration. Sie beschleunigen den Integrationsprozess. Langfristig sollen sie die finanzielle Selbständigkeit und damit verbunden die Ablösung von der Sozialhilfe herbeiführen. Interessierte können sich direkt bei der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen melden:

Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen
Abteilung Integrationsmassnahmen
Sachbereich Beschäftigung
Telefon: 041 228 77 59
Mail: beschaeftigung.daf@lu.ch


Arbeitseinsätze von Asylsuchenden im Gewerbe
Asylsuchende haben die Möglichkeit, sich in einem einmonatigen Einsatz im Gewerbe mit den schweizerischen Arbeitsbedingungen vertraut zu machen. Eine Festanstellung einer Person aus dem Asylbereich bedeutet eine Chance und eine Herausforderung für Unternehmen. Mit entsprechender Ausbildung können Unternehmen dazu beitragen, den Nachwuchs in den Betrieben zu sichern und dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Verständlicherweise möchten Arbeitgebende vor einer Festanstellung die Motivation und den Durchhaltewillen prüfen. Dank einer Absprache mit dem Amt für Migration können nun analog zu den Arbeitseinsätzen in der Land- und Forstwirtschaft einmonatige Arbeitseinsätze im Gewerbe unbürokratisch organisiert werden. Dazu müssen die Arbeitnehmer das Formular „Arbeitseinsatz im Gewerbe“ ausfüllen, welches auf der Website der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen verfügbar ist. Detaillierte Informationen über die Einstellungsbedingungen und Links sind auf der Website der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen (DAF) verfügbar www.daf.lu.ch >Berufliche Integration - Broschüre "Flüchtlinge einstellen - Informationen für Unternehmen"
 

Auskunft
Für weitere Auskünfte stehen Ihnen seitens Gemeinde Ruth Bucher, Sozialvorsteherin (041 921 52 53 / ruth.bucher@oberkirch.ch) und Irma Notz, Ansprechperson Verwaltung (041 925 53 00 / irma.notz@oberkirch.ch) gerne zur Verfügung.


Bildergalerie
Hier geht’s zur Bildergalerie.


Kategorie: