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Asylwesen


Das Asylwesen der Gemeinde Oberkirch ist wie folgt organisiert:

TUK Chäsi und Pfadiheim Sursee
TUK Chäsi und Pfadiheim Sursee
Die Chäsi verfügt über 50 Unterkunftsplätze. Sie wird ab Oktober 2016 während rund fünf Jahren (bis Juli 2021) als Asylunterkunft zur Verfügung stehen. Das Pfadiheim Sursee steht ab November 2016 bis April 2019 mit 30 Unterkunftsplätzen ebenfalls als Asylunterkunft zur Verfügung.

Die Betreuung wird in einem 24-Stunden-Betrieb durch die kantonseigene Asylorganisation sichergesellt. Standortverantwortlicher vom TUK Oberkirch ist Beat Hüppi. Seine Stellvertretung wird durch Christine Merki sichergestellt. Während der Nacht von 22.00 bis 07.00 Uhr sind die Unterkünfte geschlossen. Für die Sicherheit rund um die beiden Asylunterkünfte wird ein privater Sicherheitsdienstleister eingesetzt.


Kontaktnummer
Das Büro der beiden Asylunterkünfte befindet sich in der Chäsi. Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Montag bis Freitag 08.00 - 11.30 Uhr / 14.00 - 17.00 Uhr. Anliegen, Vorkommnisse oder Beobachtungen nehmen die Standortverantwortlichen unter folgender Nummer gerne entgegen: 041 921 26 68

In Notfällen und bei strafrechtlichen Vorfällen ist die Polizei unter der Nummer 117 zuständig.


Begleitgruppe TUK Chäsi und Pfadiheim Sursee
Eine Begleitgruppe mit Vertretern des Kantons Luzern, der Luzerner Polizei, der Gemeinde Oberkirch und weiteren wird den Betrieb des temporären Asylzentrums TUK Oberkirch begleiten. Sie trifft sich regelmässig und kann bei allfälligen Problemen rasch Massnahmen für den weiteren Betrieb definieren. Die Mitglieder der Begleitgruppe setzten sich wie folgt zusammen:

Für Fragen oder Anliegen dürfen Sie sich direkt an die zuständige Vertretung wenden.


Privater Wohnraum
Neben dem TUK Chäsi und Pfadiheim Sursee haben auch mehrere private Wohnungseigentümer Mietverträge mit dem Kanton abgeschlossen.


Sensible Zonen
Der Gemeinderat hat das Schulareal als sensible Zone erklärt. Die Asylsuchenden werden angehalten, diese Zone zu meiden. Der Plan kann unterhalb eingesehen werden.


Begleitgruppe Asyl
Die Begleitgruppe Asyl befasst sich mit der Eingliederung der Flüchtlinge in die Gemeinde und organisiert zudem Begegnungsanlässe zwischen den Asylsuchenden und der Bevölkerung. Durch das grosse Engagement der über 30 Freiwilligen ist es möglich, drei Kleingruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Deutsch, Beschäftigung/Betreuung und Freizeit) zu bilden.

Weitere Freiwillige sind jederzeit herzlich willkommen. Anregungen oder Fragen aus der Bevölkerung nimmt Elias Meier (meier.elias@gmail.com) gerne entgegen.


Beschäftigungseinsätze
Die Asylsuchenden leisten gemeinnützige Arbeit als Gegenleistung für die bezogene Hilfe. Sie erhalten eine Tagesstruktur, können nützliche Arbeitserfahrungen sammeln und ihre mündlichen Deutschkenntnisse verbessern. Auch in der Gemeinde Oberkirch werden gemeinnützige Arbeitseinsätze angeboten. So unterstützt die Begleitgruppe Asyl zweimal wöchentlich eine Gruppe von Asylsuchenden auf ihren Fötzelitouren im Dorf und entlang von Wander- und Spazierwegen. Je nach Bedarf begleiten zusätzlich zwei Asylsuchende vom TUK Oberkirch den Werkdienst und helfen bei unterschiedlichen Arbeitseinsätzen mit.


Arbeitseinsätze von Asylsuchenden in der Land- und Forstwirtschaft, Praktika und Schnupperlehren
Asylsuchende Personen (N-Ausweis) dürfen bereits drei Monaten nach Einreichen des Asylgesuches einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Im Rahmen eines Pilotprojektes werden von der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen (DAF), Sachbereich Beschäftigungen, auch Arbeitseinsätze in der Land- und Forstwirtschaft und in andern Betrieben vermittelt, die nicht gemeinnützig sind. Die Auftraggeber bezahlen Fr. 10.00 pro Stunde. Die Personen im Asylbereich erhalten Fr. 8.00 pro Stunde, die restlichen Fr. 2.00 werden als Unkostenbeitrag verrechnet. Nach Beendigung des Arbeitseinsatzes stellt der Sachbereich Beschäftigung der DAF aufgrund des Arbeitsrapports dem Auftraggeber eine Rechnung.

Alle Arbeitseinsätze im Asylbereich fokussieren auf eine nachhaltige Förderung der Integration, insbesondere auf die berufliche Integration. Sie beschleunigen den Integrationsprozess. Langfristig sollen sie die finanzielle Selbständigkeit und damit verbunden die Ablösung von der Sozialhilfe herbeiführen. Interessierte können sich direkt bei der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen melden:

Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen
Abteilung Integrationsmassnahmen
Roland Büchler, Leiter Beschäftigung
Telefon: 041 228 39 62
Mail: roland.buechler@lu.ch



Arbeitseinsätze von Asylsuchenden im Gewerbe
Asylsuchende haben die Möglichkeit, sich in einem einmonatigen Einsatz im Gewerbe mit den schweizerischen Arbeitsbedingungen vertraut zu machen. Eine Festanstellung einer Person aus dem Asylbereich bedeutet eine Chance und eine Herausforderung für Unternehmen. Verständlicherweise möchten Arbeitgebende vor einer Festanstellung die Motivation und den Durchhaltewillen prüfen. Dank einer Absprache mit dem Amt für Migration können nun analog zu den Arbeitseinsätzen in der Land- und Forstwirtschaft einmonatige Arbeitseinsätze im Gewerbe unbürokratisch organisiert werden. Dazu müssen die Arbeitnehmer das Formular „Arbeitseinsatz im Gewerbe“ ausfüllen, welches auf der Website der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen (DAF) verfügbar ist (www.daf.lu.ch > Abteilung Integrationsmassnahmen > Beschäftigung) und es dann an den Sachbereich Beschäftigung (beschaeftigung.daf@lu.ch) senden.


Bildergalerie
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Name Laden
sensible Zone (pdf, 127.0 kB)