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Berichte zu den verschiedenen Anlässen



Impressionen zu den einzelnen Anlässen finden Sie hier...

Einsatzwoche Pflegheim Feld Oberkirch 02. - 06. Mai 2011
Montagmorgen 06. Mai nach dem Wochenende des Frühlingsbrunchs. Wie gewohnt pünkltich um 08.00 standen die Zivilschützer der ZSO Region Sursee für die kommende Einsatzwoche im Pflegheim Feld auf der Matte. Am vorausgegangenen Orientierungstag wurde die Einteilung auf die verschiedenen Abteilungen bereits gemacht. Es genügte eine kurze Lagebesprechung mit dem Heimleiter und die Zivis wussten, Anpacken heisst die Devise! Man engagierte sich am Vormittag in der Hotellerie, in der Küche und auf den drei Etagen in der Betreuung der Bewohner. Drei der vier kannten das Heim bereits aus vergangenen Einsätzen, der vierte erwies sich als äusserst lernfähig. Auch dies eine altbekannte Eigenschaft des Zivilschutzes. Nach dem Mittagessen wurde das Zelt vom Brunchweekend abgebaut und am Nachmittag stand auch schon der erste Ausflug auf dem Programm. Der Samariterverein Oberkirch hatte eine Ausfahrt rund um den Sempachersee mit anschliessendem Kaffee und Kuchen organisiert. Für die Bewohner sind diese Ausflüge immer die Highlights und der Zivilschutz unterstütze den Samariterverein mit Fahrzeugen und Fahrern und half, sich um die Bewohner zu kümmern. Für Dienstag waren die Wettervoraussagen eher düster. Kein Problem, Dienstag war Heimtag, wieder mit den Zivis auf den verschiedenen Stationen. Am Nachmittag setzte man sich zusammen um die weiteren Ausflüge zu planen. Am Mittwoch war das Wetter wieder besser, den weiteren Aktivitäten stand nichts im Wege. Der Route führte mit zwei seperaten Gruppen auf den Fluglplatz Triengen. Speziell war, dass der erste Ausflug am Vormittag nur mit den dementen Bewohnern der KWG (Kleinwohngruppe) durchgeführt wurde. Der Flugbetrieb liess leider etwas zu wünschen übrig, trotzdem war es eine willkommene Abwechslung für die Teilnehmer. Auch am Nachmittag ging's mit der zweiten Gruppe wieder nach Triengen, nachdem am Mittag wegen des Ansturms kurzerhand ein weiteres Fahrzeug organisiert wurde. Flugbetrieb? Fehlanzeige. Dafür wurden die Rückfahrten nach Oberkirch angenehm ausgedehnt, sodass die Mitfahrenden die Aussicht über das Suhrental oder einfach die Umgebung geniessen konnten. Donnerstag. Am Morgen auf den Stationen, am Nachmittag die nächste Ausfahrt. Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Ein Privatauto, zwei Busse des Tixi-Taxi's, der Zivilschutzbus und auch der rudimentäre Puch-Jeep des ZSO wurden benötigt, um die ganze Gruppe befördern zu können. Dank den Tixi-Taxi Fahrzeugen konnten auch Bewohner mit auf den Ausflug genommen werden, die aufgrund der Rollstühle nur erschwert an solchen Rundfahrten teilnehmen können. Wie gesagt, sogar der Jeep kam zum Einsatz. Die Bauweise dieses Fahrzeuges ist eher an die Bedürfnisse von Militäreinsätzen angelehnt als an das Transportieren Betagter – was nichts daran änderte, dass bei jedem Ausflug ein oder sogar mehrere Bewohner sich nicht vor dem Einsteigen scheuten. Zumal man durch das offene Heck wunderbar die Landschaft begutachten kann. Über Beromünster fuhr die Reisegruppe ins Seetal und kehrte schliesslich oberhalb von Seengen in die Wirtschaft Eichberg ein. Super Aussicht und super Wetter inklusive. Man verweilte für einige Zeit bei Kaffee und Kuchen, schlenderte und genoss den Überblick bis zu den Alpen. Mit dem Freitag brach auch der letzte Tag der Einsatzwoche des Zivilschutzes an. Der Vormittag – wir kennen's – Einsatz auf den Stationen und am Mittag Schlussbesprechung mit der Heimleitung und der Leitung des ZSO Sursee. Wir vom Pflegheim Feld möchten uns bei den Zivis für den Tatkräftigen Einsatz bedanken; Bewohner und Personal schätzen die aufgestellten Hilfskräfte und die Abwechslung, die diese Wochen immer wieder mit sich bringen.

Frühlingsbrunch
Da bin ich der Meinung besser geht’s nicht mehr und werde doch glatt Lügen gestraft. Dieses Jahr durften wir uns einmal mehr über einen starken Besucherandrang erfreuen. Diesmal waren sogar mehr Brunchbesucher bei uns zu Gast, die den ganzen Tag bei uns verbrachten. Erfreulich viele Familien mit kleinen Kindern nutzten die Gelegenheit, bei uns in entspannter Atmosphäre zu verweilen. Anders als in den vergangenen Jahren waren das Zelt und der Saal bereits mit Reservationen gefüllt. Gottseidank war bis Nachmittag schönes Wetter angesagt, so konnten wir mit zusätzlichen Tischen im Freien noch genügend Platz anbieten, welcher aber auch rasch in Anspruch genommen wurde. Insbesondere für unsere kleinen Gäste war mit der betreuten Hüpfburg, dem Spielpavillon, den verschiedenen Wurfspielen und dem Kino-Zimmer für Abwechslung und Spannung gesorgt. Mit den ersten Sonnenstrahlen kamen auch die ersten Angehörigen und Gäste, welche schon sehnsüchtig von einigen unseren Bewohnern erwartet wurden, wollte doch jeder so rasch als möglich einen Platz ergattern. Unser Küchenteam konnte wieder einmal zeigen was es kann und durfte rundum grosses Lob und Anerkennung für die Präsentation und die Vielfalt des Buffets entgegennehmen. Auch unser Service- und Buffetteam leistete hervorragende Arbeit und bediente unsere Gäste zuvorkommend und professionell. Für die musikalische Unterhaltung sorgte das „Innerschyzer Ländlertrio“ und versammelte nicht nur die eingefleischten Ländlerfreunde im hinteren Teil des Gartens zum Verweilen um sich. Dass unser Dessertbuffet der Höhepunkt des Tages war, das muss ich wohl an dieser Stelle nicht extra erwähnen. Soweit ich erfahren durfte, blieb kein Wunsch unerfüllt und auch sonst wusste man oft nicht mehr, was auf den Teller tun, stand man vor dieser riesigen Auswahl an süssen Köstlichkeiten. Fast volksfestartigen Charakter hatte unser Brunch. Das sonnige Wetter lud ein zum Spazierengehen und sorgte zusätzlich allseits für gute Laune. Selbst als uns dann ein kurzer Schauer überraschte, ging es danach fröhlich weiter bis zum Ende des Brunch‘s. Für mich war dieser Tag einmal wieder ein besonderes Erlebnis. Alles lief so ruhig ab, wie noch nie. Nirgends kam Hektik auf und von allen Seiten durfte ich Positives entgegennehmen und an unsere Mitarbeitenden weitergeben. Viele Hände waren auch im Hintergrund fleissig am Schaffen, wie z. B. unsere Pflegemitarbeiter, welche sich um unsere Senioren, welche an diesem Tag keinen Besuch hatten, kümmerten und ihnen diesen Tag ebenfalls angenehm machten. Von der Vorbereitung bis zum Abräumen, alles ging reibungslos über die Bühne, sodass wir um 19:00 Uhr noch gemütlich miteinander diesen Tag revuepassieren lassen konnten. Mit einem anerkennenden Dankeschön für Alles an unser Personal freue ich mich bereits auf den nächsten Frühlingsbrunch.
Peter Samson, Heimleiter 
 
„Guets Tägeli Frau Nägeli
Mit diesem Mundartlustspiel war die Seniorenbühne, Luzern nun bereits zum 6. Mal bei uns zu Gast. Die Rettung vor dem Konkurs eines Hotels und die nicht ausbleibenden menschlichen Verwirrungen und Irrungen standen im Mittelpunkt des Theaterstückes. Mit viel Herzblut und Können brachten die Mitglieder der Seniorenbühne, die alle bereits im Pensionsalter sind, unsere Senioren und Seniorinnen herzhaft zum Lachen. Mit Freude erwarten wir im Feld schon den nächsten Auftritt bei uns.

Ostern im Feld
Neben selbstgefärbten Ostereiern und einem Osternestli möchten wir unseren Bewohnern mit einem etwas stilleren Nachmittag musikalisch auf die kommenden Festtage einstimmen. Der Zithergruppe „Walfeen“ gelang es wieder, uns 2 Stunden mit ihren ruhigen und klangvollen Liedern die Zeit vergessen zu lassen und uns für ein paar Minuten der rastlosen und lauten Welt, in Gedanken versunken, entfliehen zu lassen. Herzlichen Dank. 

„Romantic-Chörli“
Das Romantic-Chörli, Horw nahm uns für eine Stunde mit auf eine Reise in die „Gute und Alte Zeit“. Lieder und Schlager, die unsere Seniorinnen und Senioren schon als Kinder sangen und die sie das ganze Leben lang begleiteten, animierten zum Mitsingen. Nicht nur die historischen Kleider auch die kurzen witzigen Geschichten liessen uns einen Moment scheinen, in vergangene Tage zurückgekehrt zu sein.

Fasnacht im Feld
Eine geballte Ladung Unterhaltung und Spass liess unser Heim fünf Tage nicht zur Ruhe kommen. Nachdem die „ESCHBA-Klänge“ unsere Fasnacht am Donnerstag eröffneten, durften wir am Freitag die „Sooregossler“ zu einem Guggerkonzert bei uns begrüssen. Am Samstag war dann die eigentliche Heimfasnacht angesagt. Bereits um 14:00 Uhr begann der Zunftmusikant Seppi Arnold uns auf den Einzug des Heinipaares einzustimmen. Als dann Peter und Maria Wyder mit ihrem Gefolge bei uns eintrafen, war bereits tolle Stimmung im vollbesetzten Saal und so brauchte es etwas Anlaufzeit, bis der Heinivater unsere Bewohner und Gäste begrüssen und seine Familie vorstellen konnte. Kaum richtig Luft geholt, schon durfte der Heinivater die erste Tanzrunde drehen und im Handumdrehen füllte sich die Tanzfläche. Als dann noch die „Fasnatiker“ zu unserer bunten Gesellschaft stiessen und uns mit ihrer halbstündigen Guggerdarbietung unterhielten, kam die Stimmung vollends zum Brodeln. Keiner konnte mehr ruhig sitzen und so wippten, klatschten, schunkelten und sangen alle mit. Wir erlebten dieses Jahr eine so fröhliche und lebhafte Heimfasnacht, dass sogar die übliche Polonaise vergessen wurde. Bevor sich das Heinipaar verabschiedete, liess das Paar es sich nicht nehmen und überreichte jedem Bewohner persönlich ein Geschenksäckli und ein Blumenstöckli, welches grosse Freude bereitete. Am Sonntag durften wir überraschend das Handorgel-Duo „Müller-Schärli“ bei uns begrüssen, dass zum Krankensonntag unsere Bewohner mit Ländlern und beliebten Melodien unterhielt. Am Montag waren dann die „Glongge Chnächte“ wieder einmal bei uns und rundeten unsere stimmungsvolle Fasnacht ab.

Medizin für trübe Tage
Einen musikalisch ungewöhnlich abwechslungsreichen Nachmittag verspricht es zu werden, wenn Herr Scherzinger bei uns vorbeischaut. Und so war es auch diesmal wieder. Schlager zum Mitsummen, bekannte Schweizer Lieder die einem lieb geworden sind, Österreicher Weisen und Walzer, bei denen man Schunkeln und Tanzen kann und die jeder kennt. Mit Schwyzerörgeli, Akkordeon, Mundharmonika, Gitarre und Panflöte begeisterte Herr Scherzinger unsere Senioren und brachte fröhliche Stimmung in unser Haus.

Ländlernachmittag
Nun ist es wieder soweit. Die ruhigeren, stilleren Tage im Feld sind nun endgültig vorbei. Mit gekonnt gespielten rassigen, flotten Ländlerklängen unterhielt uns die Ländlerformation „Getzmann, Rubin, Stössel“. In gemütlicher Atmosphäre liessen wir uns gern die Zeit verkürzen und uns von der guten Laune der Musiker anstecken.

Sternsinger zu Besuch im Feld
Zwar etwas später als gewohnt kamen die Sternsinger bei uns vorbei. Diesmal mit mehr „Gefolge“ als in den vergangenen Jahren. Fast eine Stunde unterhielten Herr Kost und die Kinder unsere Bewohner mit modernen und bekannten Liedern. Gefallen hat es allen und gerne nahmen unsere Senioren die guten Wünsche von den Kindern entgegen.

Silvester
Wenn sie meinen, der Jahreswechsel würde bei uns im Feld ruhig und bedächtig vonstatten gehen, dann haben sie sich getäuscht. Zwar bleiben die meisten unserer Senioren nicht bis um 24 Uhr auf, doch dafür beginnen wir den Jahreswechsel schon am Nachmittag. Nun zum zweiten Mal luden wir die „Glongge Chnächte“ bei uns ein, um mit uns einen gemütlichen Silvesternachmittag zu verbringen. Gemütlich war‘s… sehr gemütlich… Bereits gewarnt vom vergangenen Jahr, haben wir uns auf zahlreiche Gäste vorbereitet. Doch auch dieses Mal reichten die Plätze nicht aus und so musste zweitweise auf die Eingangshalle zurückgegriffen werden. Um 14:00 Uhr fing die Musik zu spielen an und kurze Zeit darauf war auch schon riesen Stimmung im Saal. Es wurde geschunkelt, getanzt und gelacht. Selbstverständlich gab es auch noch einen feinen Trunk zum Anstossen auf das neue Jahr. Und so war geplant, den Silvesterabend abzuschliessen. Wir hatten es aber so gemütlich, dass es sich viele Bewohner nicht nehmen liessen, sich nach dem Nachtessen auf der Abteilung zu treffen und dort dann gemeinsam auf den Jahreswechsel zu warten, wo es dann mit viel guter Laune, mit lustigen Geschichten und Witzen dem Jahresende entgegen ging.

Heimweihnacht
Der Weihnachtsgottesdienst mit Herrn Schelbert ist traditionell der Beginn unserer Weihnachtsfeier im Feld. Den feierlichen Rahmen unterstützten Herr Hans Spielmann (Klavier) und die Flötengruppe. Beim Apéro verkürzte man sich die Zeit und konnte sich kennenlernen. Endlich war die Zeit gekommen, dass im festlich dekorierten Saal Platz genommen werden konnte. Viel Lob und Anerkennung durften wir erfahren über die dekorative Gestaltung des Saales. Nach der kurzen Ansprache stimmte uns Frau Yaacoub mit einer Weihnachtsgeschichte auf die kommenden Tage und Stunden ein. Dann durften sich endlich unsere Bewohner und ihre Angehörigen verwöhnen lassen. Wieder einmal zauberte unser Küchenteam ein Fünf-Gang-Menü für unsere Gäste, das alle verzückte. Dies nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch. Dafür ernteten sie auch nicht enden wollenden Applaus und rundum Komplimente. Viel Freude kam bei der Bescherung auf. Ist es doch nun schon Brauch bei uns, dass jeder Bewohner ein Präsent überreicht bekommt, welches vom Personal ganz speziell für ihn ausgesucht wurde. Es war 22:30 Uhr als die ersten Gäste aufbrachen und das „Duo Festivo“ noch mit einem Weihnachtsliederpotpourri unseren Weihnachtsabend beschlossen. Es hat mich sehr gefreut, dass es ein solch schöner Abend für jeden gewesen war. Insbesondere möchte ich dem Serviceteam, das unsere Gäste charmant, gut-gelaunt und professionell bedient hatte, recht herzlich danken. Vielen Dank auch allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne die, dieser Weihnachtsabend für unsere Senioren im Feld nicht so ein schöner und unvergesslicher Abend geworden wäre.

Jubilarenkonzert der MG Oberkirch
Ungewöhnlich viele Seniorinnen und Senioren vom Feld konnten dieses Jahr am Jubilarenkonzert der Musikgesellschaft Oberkirch teilnehmen und den unterhaltsamen Sonntagvormittag geniessen. Präsident Hansruedi Geisseler gratulierte allen Jubilaren im Namen der MG. Dieses Jahr durfte er allerdings auch noch der ältesten Oberkirchner-Einwohnerin Frau Hedwig Egli und der ältesten Oberkirchner-Bürgerin Frau Josy Huber gratulieren. Das jüngste Mitglied der MG überreichte ein kleines Präsent den beiden Damen, worüber beide sehr viel Freude hatten.


Trachtengruppe Sursee und Umgebung zu Besuch im Feld
Wieder einmal fand sich die Trachtengruppe bei uns ein, um unseren Bewohnern mit bekannten Liedern ein wenig Abwechslung zu bieten, wobei es nicht nur beim Zuhören blieb. Jetzt, wo der Tag wieder kürzer und die Nacht länger geworden ist, das Jahr nun langsam dem Ende zu neigt, geleitete sie uns mit einem bunten Liederpotpouri durch die vier Jahreszeiten. Im zweiten Teil ihrer Darbietung führten sie uns auf eine Reise nach Venedig. Viele Weisen und Lieder luden zum Mitsingen und Mitsummen ein. Mit viel Applaus und Begeisterung wurde der Trachtengruppe Sursee und Umgebung von unseren Bewohner für den gelungenen Besuch bei uns gedankt.


PlauschmusiggOberkirch
Zu gern gesehenen Gästen sind die Herren der „PlauschmusiggOberkirch“ bei uns geworden. Sie schafften es, dass unser Saal sogar am Sonntagvormittag bis auf den letzten Platz besetzt war. Mit vielen bekannten Stücken konnten sie unsere Senioren begeistern. Ihr sympathischer Auftritt und das rote Rösli, was jeder Bewohnerin und jedem Bewohner überreicht wurde, bescherten unseren Bewohnern einen schönen Sonntag.


Samichlausbesuch
Es ist doch immer wieder etwas Besonderes, dieser Samichlausbesuch. Erwartungsvoll sassen unsere Senioren im Saal und eine gewisse Vorfreude war schon zu spüren auf das Eintreffen des Samichlauses. Die „Mittwochshöckler“ unterhielten uns mit Liedern und Gedichten zum Samichlaus und so verging die Zeit so rasch, dass wir nicht einmal hörten, als er gekommen war. Natürlich hatte er in seinem Buch einiges notiert und so durfte er viel Lobenswertes erzählen und die Lachmuskeln kamen auch nicht zu kurz. Jede Bewohnerin, jeder Bewohner erhielt vom Samichlaus persönlich noch ein Säckchen überreicht und für ein kurzes Gespräch hatte er auch immer Zeit. Nachdem er dann gegangen war, spielten die „Mittwochshöckler“ auf und bei Glühwein und Weihnachtsguetzli liessen wir es uns gut gehen.

Adventsfeier mit unserem Beschäftigungsteam
Am 1. Advent spielten für uns die Formation „Getzmann, Rubin, Stössel“, am 2. Advent bereiteten uns stimmungsmässig die „Mittwochshöckler“ auf Weihnachten vor. Der 3. Advent wurde von unserem Beschäftigungsteam organisiert und durchgeführt. Dieser Anlass ist besonders beliebt, deshalb wunderte es nicht, dass der vorbereitete Raum aus allen Nähten platzte. Die Musikgruppe der Musikschule Sursee unter der Leitung von Hr. Thomas Estermann eröffnete den Nachmittag. Frau Yaacoub und Frau Bochsler lasen besinnliche Weihnachtsgedanken und Gedichte zum Thema Stern den Gästen vor und mit grossem Eifer wurde am Weihnachtsrätsel geknobelt. Bei Weihnachtstee, Guetzli, Mandarinen und Nüssli durften wir den Melodien der Musikgruppe, die aus einer Mandoline, einer Gitarre, einer Querflöte, einer Violine und zwei Blockflöten bestand lauschen. Zu den bekannten Weihnachtsliedern sagen wir alle kräftig mit. Ein besonderer Leckerbissen war das irische Volkslied, das uns alle verzauberte und mit riesen Applaus verdankt wurde.


Ausflug nach Bürgisweyerbad
Im vergangen Jahr luden wir das erste Mal unsere Bewohnerinnen und Bewohner, denen der grosse Heimausflug zu anstrengend war, zu einem kleineren Ausflug ein. Dieses Jahr fuhren wir zum Restaurant Bürgisweyerbad nach Madiswil. Das Gasthaus hat seinem Namen seit dem Jahre 1639, als es noch ein Bad war, welches die Besucher der nahegelegenen Heilquelle mit Speis und Trank versorgte. Das ganze Jahr über gibt es viel zu bestaunen. Mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl zaubert der Chef wunderbare Kunststücke aus Gemüse, Lebkuchen, Eis oder Butter. Die Ausflügler wurden bereits von den „Rathausörgelern“ erwartet, die ihnen neben dem herrlichen Ambiente, das ihnen das Restaurant bot, den Nachmittag mit den passenden ländlichen Klängen verkürzte. Wir durften einen wunderschönen Nachmittag gemeinsam erleben, an den alle noch lange denken werden.


Kleiner Ausflug ins Kollerhuus am 24. Juni 2010
Bei herrlichem Sonnenschein führte unser Nachmittagsausflug ins Kollerhuus, in den weit herum bekannten Rosengarten.

Schon die kurze Fahrt auf den Tannberg versetzte uns in eine heitere, erwartungsvolle Stimmung. Wie jedes Jahr wurden wir vom Ehepaar Rosmarie und Anton Koller herzlich willkommen geheissen. Alles war für unseren Besuch bestens vorbereitet! Bald weilten unsere Bewohnerinnen und Bewohner bei erfrischenden Getränken und einem feinen Dessert inmitten des Gartens, plauderten miteinander und erfreuten sich an der üppig blühenden und vielfältigen Rosenpracht.

Der Garten lud zum Spazieren und zum näheren Betrachten der Rosen ein, welche sommerlichen Duft verströmten. Auch Susi, der kleine Hund eines unserer Bewohner, fühlte sich sichtlich wohl. Er machte sich unter dem Tisch im Rosenpavillon bequem und beobachtete zufrieden das fröhliche Beisammensein der „Ausflügler“. Bei der Verabschiedung durften wir einen wunderschönen Rosenstrauss und für jede Bewohnerin und jeden Bewohner eine Rose entgegennehmen. Für diese spezielle Aufmerksamkeit und die liebenswürdige Gastfreundschaft möchten wir Frau und Herrn Koller herzlich danken. Dieser mit vielen Sinneseindrücken verbundene Ausflug wird uns lange in schöner Erinnerung bleiben!
Pia Yaacoub


Die „Mittwochshöckler“ zu Gast im Feld
Gern gesehene Gäste bei uns im Feld sind die „Mittwochshöckler“. Wenn sie bei uns vorbei schauen, dann ist immer ein besonders abwechslungsreicher Nachmittag angesagt. Wie immer fanden sie musikalisch genau den Geschmack der Zuhörer. Dieses Mal brachten sie eigens für unsere Bewohner zusammengestellte Liederbüchlein mit, so dass wir gemeinsam bei vielen Liedern mitsingen konnten. Es machte allen riesig Spass, nicht nur zu zuhören. Bei den Kurzgeschichten aus dem bäuerlichen Leben vergangener Tage war es mäuschenstill und sicherlich kam dem Einen oder Anderen manches bekannt vor.


Singnachmittag
Seit einiger Zeit kommt Frau Marie Therese Brügger zu uns ins Feld um mit unseren Seniorinnen und Senioren gemeinsam zu singen. Aus der ursprünglich „kleinen Singgruppe“ wurde inzwischen ein richtiger Event, der sich über grosse Beliebtheit erfreut. Für die grosse Freude, die sie unseren Bewohner bereitet und die tolle Idee, bedanke ich mich bei Frau Brügger recht herzlich.
Peter Samson, Heimleiter


Spende für Demenzwohngruppe
Der Frauenbund Oberkirch berücksichtigte dieses Jahr unsere KleinWohnGruppe mit einer grosszügigen Spende von Fr. 1'500.00. Die Spende übergaben Frau Priska Fischer und Frau Bea Renggli unserer Leitung Pflege und Betreuung Frau Lucienne Deubelbeiss und der verantwortlichen Pflegefachfrau der KWG, Frau Elisabeth Münger persönlich. Der grosszügige Betrag ist für die Anschaffung von bewohnergerechten Mobiliar für den geplanten Wintergarten gedacht. Vielen Dank, im Namen unserer Bewohnerinnen und Bewohner der KleinWohnGruppe, an den Frauenbund Oberkirch für die grosszügige Gabe.
Peter Samson, Heimleiter


Kinonachmittag im Feld
Neu, bieten wir unseren Bewohnern in Zukunft Kinonachmittage an. Diese sollen über die Herbst- und Wintermonate zusätzliche Abwechslung anbieten. Die Heimkinoanlage konnte Dank des Bewohnerfonds angeschafft werden. Mit der grossen Leinwand und dem Raumklangsystem werden alte Spielfilme und Dokumentationen zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis. Der volle „Kinosaal“ und das positive Echo unserer Bewohner nach der Premiere des Kinonachmittages bestätigen, dass wir mit diesem Angebot interessante Kurzweil, Spannung und Freude unseren Senioren im Feld anbieten.


Frühlingsbrunch
Dieses Jahr war vorauszusehen, dass wir uns für unseren Frühlingsbrunch auf die „Schlechtwettervariante“ einstellen mussten. Für die Organisation des Anlasses war dies natürlich einfacher. Da sich mehrheitlich alles im Heim aufhalten würde, mussten wir uns Möglichkeiten einfallen lassen, um unseren Gästen weitmöglichst einen angenehmen Brunch anbieten zu können. Die Zivilschützer der Region Sursee stellten uns bereits am Freitag das Zelt auf und das eingespielte Aufbauteam verwandelte in 4 Stunden unser Heim in einen gemütlichen Festplatz. Jeder erdenkliche freie Winkel wurde genutzt und vorbereitet, für den Fall, dass der Ansturm an unseren Frühlingsbrunch wieder so gross sein würde, wie im vergangenen Jahr. Am Sonntag um 6:30 Uhr trafen wir dann nach und nach ein. Das Küchenteam bereitete das Buffet vor, die Service- und Hotelleriemitarbeiterinnen, der Technische Dienst und unsere AT-Team sorgten für den letzten Schliff im Haus. Unsere Pflegemitarbeiter hatten auch alle Hände voll zu tun, wollten doch unsere Pensionäre für diesen besonderen Tag alle rechtzeitig parat sein. Immer und immer wieder kam jemand in die Eingangshalle um nachzuschauen, ob der erwartete Besuch bereits angekommen ist. Pünktlich um 9:00 Uhr konnten wir dann die bereits wartenden Gäste eintreten lassen. Bis 10:00 Uhr waren nun doch tatsächlich alle Sitzmöglichkeiten im Haus besetzt und so mussten sich einige Besucher mit dem Zelt zufrieden geben, bis wieder Plätze frei waren. Die betreute Hüpfburg war natürlich für die Kleinen wieder der Hit. Doch wurde das Spielzimmer sehr gerne genutzt. So konnten die Eltern diesen Tag trotzt schlechten Wetters geniessen. Der Höhepunkt unseres Brunches, das Dessertbuffet, liess wieder einmal keinen Wunsch offen und die Auswahl viel sehr schwer. Für uns war der Frühlingsbrunch wieder einmal ein gelungener Anlass und wir freuten uns sehr über das viele Lob, welches an das gesamte Personal gerichtet war. Für mich kann es nichts Schöneres geben, als die Anerkennung unserer Gäste und den zwar müden aber zufriedenen Abschiedsgrüssen unserer Mitarbeiter: „Das war auch wieder ein schöner Brunch…“
Ihnen möchte ich hier nochmals persönlich für ihren tollen Einsatz an diesen Tag recht herzlich danken.
Peter Samson, Heimleitung


Besuch des „Seniorenchörlis Nottwil“
Das Seniorenchörli kam auch dieses Jahr wieder bei uns vorbei und unterhielt unsere Senioren mit bekannten Volksliedern und Weisen. Die sympathische Art des Chörlis liess rasch den Funken überspringen und als es dann auch noch zum Mitsingen einlud, wurde aus dem Liedervortrag ein gemeinsames Singen, was allen sichtlich Freude bereitete. Gerne begrüssen wir das Seniorenchörli Nottwil im nächsten Jahr wieder bei uns.

Klassisches Konzert im Feld
Wer meint, es gäbe nur Interssierte an Volksmusik im Feld, sah sich am Sonntag getäuscht. Herr Vladimir Vinogradov und seine Tochter Polina waren wieder einmal zu einem Auftritt bei uns und viele unserer Pensionäre wollten die beiden, nach ihrem letztjährigen Konzert bei uns, wieder sehen. Herr Vinogradov spielte auf seiner dreisaitigen Domra, seine 16jährige Tochter, die bereits mehrere Musikpreise gewonnen hat, begleitete ihn am Klavier. Was die beiden Künstler unseren Bewohnerinnen und Bewohnern darboten, war mehr, als nur eine Einladung, einmal in eine andere Welt zu tauchen. Wir wurden mit bekannten klassischen Liedern und bekannten russischen Volksliedern, in verschiedene Länder geführt. Berühmte Filmmusik, Schlager, interpretiert auf Herrn Vinogradov’s eigene Art und sogar „Vo Luzern gäge Weggis zue“, waren ein Ohrenschmaus für uns. Der Applaus nach jedem Stück und die Stille während der Darbietung zeugten dafür, dass es den beiden wiederum gelungen war, das Publikum zu fesseln und zu begeistern.
Peter Samson, Heimleiter


Fortuna-Einsatzwoche Pflegheim Feld Oberkirch
03. – 07. Mai 2010
Am Montag 03.05.2010 war es wieder soweit. Eine weitere der beliebten Fortuna-Einsatzwochen im Pflegheim Feld in Oberkirch stand an. Die fünf eingeteilten Zivilschützer (alles alte Hasen, die schon mehrmals im Feld waren) trafen sich um 08.00 Uhr in der Lobby des Pflegheimes und verteilten sich anschliessend auf die verschiedenen Stationen. In der Küche, Hotellerie (Reinigung), Pflege und Haudienst wurden die helfenden Hände dankend begrüsst.
Ganz speziell freuten sich die Bewohner – immer wenn sich die Gestalten in den orangen Shirts auf den verschiedenen Stockwerken herumtreiben, wird es eine kurzweilige Woche werden.

An den ersten beiden Wochentagen wurde vormittags also tatkräftig in den einzelnen Bereichen mit angepackt. An den Nachmittagen blieb Zeit, mit den Bewohnern zu sprechen, einen Jass zu klopfen oder einen der Spezialaufträge an zu gehen. Vom vergangenen Wochenende stand noch immer das Festzelt im Vorgarten. Leider machte das Wetter einen gründlichen Strich durch die Pläne des Zeltabbaus. Nach dem Motto „lieber ein nasses Zelt das steht, als ein verpacktes das fault“ beschloss man, das Zelt bis zur nächsten Gutwetterphase stehen zu lassen. Stattdessen wurde Sperrmüll entsorgt, Bargeld zur Post eskortiert und sogar zwei neue Schränke gekauft, antransportiert und zusammengebaut.

Für die Bewohner ist der Ausflug mit den Zivis jeweils das Wochenhighlight. Zwei Programme standen zur Auswahl: Ein Besuch des Wallfahrtsortes Luthern Bad oder eine Führung im neuen Tropenhaus Wolhusen.
Alle verfügbaren Fahrzeuge waren in kurzer Zeit mit „Pilgern“ gefüllt und trotz des schlechten Wetters an diesem Mittwoch brach die Gruppe ins Luzerner Hinterland auf. Nach dem obligaten Besuch der Quelle quartierte man sich gemütlich in der nächstgelegenen Beiz ein. Zurück im Heim wurde die Harasse Quellwasser unter den Teilnehmern verteilt, die sich sehr über den Ausflug gefreut hatten.

Am Donnerstag ging’s gleich weiter. Mit einer rüstigen Truppe von acht Bewohnern und fünf Zivilschützern machte man sich auf nach Wollhusen. Das Wetter war zwar etwas besser, aber immer noch nicht so, wie es anfangs Mai sein sollte. Dementsprechend gern betrat man das äquatoriale Klima der frisch eröffneten Tropenhalle. Während dem geführten Rundgang durch den Urwald gab es immer wieder exotische Leckereien zu kosten und allerhand Wissenswertes über die Pflanzenwelt und das Tropenhaus zu erfahren.
Während den beiden Ausflügen bot sich zwei Bewohnern sogar die Gelegenheit, einmal mit einem Militärfahrzeug mit reiten zu können.

Geehrt nahmen die Zivis Lob und Dank der Ausflügler entgegen und verabschiedeten sich am Freitagnachmittag von der Feld-Crew. Es war eine erfolgreiche und schöne Woche – wir blicken voraus, der nächste Frühling und der nächste Einsatz kommen bald.


Circus Valentio
Nach einer zweijährigen Pause durften wir wieder einmal den Circus Valentino bei uns im Feld begrüssen. Innert kurzer Zeit verwandelte sich unser Speisesaal in eine kleine Circusmanege. Der Circus Valentino, ein kleiner Schweizer Circus, gegründet 1983, nützt die Winterpause um mit seinen Indoorvorstellungen vorwiegend in Heimen den Bewohnerinnen und Bewohnern die Athmosphäre der Circuswelt wieder erleben und spüren zu lassen. Sie zeigten uns akrobatische Kunststücke, wie den Zauberwürfel oder die immer wieder sehr beliebte Nummer mit den Hula-Hoop-Reifen. Selbstverständlich kam das Jonglieren auch nicht zu kurz. Viel Beifall erntete die Dressurdarbietung mit den vier kleinen Hunden, die nicht nur den Hunden sondern auch den Zuschauern sichtlich grossen Spass bereitete. Zu allen Nummern erklärten Frau und Herr Valentino uns die Besonderheiten der entsprechenden Darbietung und berichteten auf eine sympathische und lebhafte Art, vom Circusleben und ihren Alltag. Mit viel Applaus dankten wir dem Circus Valentino für den zauberhaften Nachmittag.
Peter Samson, Heimleitung


S Chrämerhuus vo Chrottewil
Die Seniorenbühne Luzern erarbeitet für jede Saison ein neues Theaterstück. Die Freude am Theaterspielen steht dabei im Vordergrund. Als Wanderbühne kommen sie auch in Heime und bieten Menschen, denen es nicht mehr möglich ist ins Theater zu gehen, so eine besondere Abwechslung.
Im Mittelpunkt des Lustspiels stand das gute alte Dorflädeli, welches leider der Schliessung entgegen sah. Auf eine humorvolle Art, behandelte dieses Theaterstück das Thema „Lädelisterben“. Natürlich gab es auch rund um das Lädeli und seinen Dorfbewohnern viel Amüsantes und wie es sich gehört auch einen positiven Ausgang für das Chrämerhuus.
Am Ende gingen die Zuschauer und Bewohner mit einem grinsen aus dem Saal, hat es doch viel Bekanntes und Vertrautes in diesem Stück gegeben.
Peter Samson, Heimleitung


Gratulationswünsche vom „Jodelchörli Heimelig“
Am Sonntagvormittag traf sich das Jodelchörli Heimelig bei uns im Feld ein, um unseren Jubilaren mit einem Jodelkonzert zu gratulieren. Dieses Jahr durfte der Präsident Herr Herbert Vitali im Namen des Chörli’s sechs Jubilarinnen und Jubilaren, im Alter von 85 bis 95 Jahren, zu ihrem besonderen Geburtstag mit einem bunten Blumenstrauss für die Damen und einer feinen Flasche Wein für die Herren, gratulieren. Unter der Leitung von Herrn Franz-Markus Stadelmann bot das Chörli eine Auswahl aus ihrem Repertoir, welches die Zuhörer und Gäste begeisterte und zum Teil auch zu Tränen rührte. Der Besuch des Chörlis wird unseren Jubilaren, wie auch unseren Senioren noch lange in guter Erinnerung bleiben, dessen bin ich mir sicher.
Peter Samson, Heimleitung


Lotto-Nachmittag
Der Beginn unserer Unterhaltungsreihe im Feld nach der Fasnacht ist nun schon bald traditionell unser Lotto-Nachmittag. Lotto ist wohl etwas, dass jeden Bewohner, jede Bewohnerin noch von früher bekannt ist und ist auch bei allen sehr beliebt. Es sind nicht unbedingt die Preise die motivieren dabei zu sein. Die Gemeinschaft, die Spannung und die Freude sind es, wie es mir immer und immer wieder gesagt wird. Auch finden sich immer mehr Besucher ein, die mit uns gemeinsam den Lotto-Nachmittag geniessen. Für alle Beteiligten ist der Nachmittag stets zu kurz und langsam müssen wir uns wohl überlegen, diesen Nachmittag mehrmals im Jahr anzubieten, bei so viel Freude und Begeisterung unserer Senioren und Besucher.
Dem Aktivierungsteam im Namen von Allen ein herzliches Dankeschön für die Organisation und Durchführung des Lotto-Nachmittages.
Peter Samson, Heimleiter


Fasnacht im Feld
Traditionell liessen wir die Fasnacht am „schmutzigen Donnerstag“ schön langsam angehen und begannen die „Tollen Tage“, nun schon zum vierten Mal, mit alten Schlagern und Ländlern, gespielt von den ESCHBA-Klängen.

Am Freitag liessen die Sooregosler mit ihren rythmischen und rassigen Stücken die Vorfreude auf die nahende Heimfasnacht aufkommen. Ein paar unverwüstliche Fasnächtler liessen es sich nicht nehmen, trotz klirrender Kälte das Gugger-Konzert im Freien zu geniessen. 

Der Samstag ist bei uns der Höhepunkt der Fasnacht, da haben wir die Heini-Zunft zu Gast. Der farbenfroh dekorierte Saal war bereits um 14:00 Uhr gut besetzt und Seppi Arnold verkürzte uns die Zeit bis zum Eintreffen des Heini-Paares, Ruedi Pflugshaupt und Petra Weber. Nach der Begrüssungsansprache und den guten Wünschen an unsere Senioren begann das lustige Treiben. Es wurde gesungen, geschunkelt, getanzt und mit Fasnachtschüechli, Schenkeli und Berlinern war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Der Maronimann, der Gärtner oder „Valentin“ mit seinen Rosen, sorgten ausserdem noch für Abwechslung und unbeschwerte Stimmung. Es gab viel zu Lachen. Als dann die „Fasnaticer“ zu spielen begannen, kochte der ganze Saal und es hielt kaum mehr einen auf seinen Platz. Die kurze Verschnaufpause, die uns die Gugger gönnten, nutzte der Heini-Vater, um jedem unserer Bewohner ein Primeli und ein grosszügiges Geschenksäckli zu überreichen, mit denen er viel Freude bereitete. Dann war es jedoch schon wieder soweit und die Heini-Zunft verabschiedete sich von Fasnächtlern, bis zum nächsten Jahr.

Güddismäntig
Am Montag wollten wir langsam und gemütlich die Fasnacht ausklingen lassen. Doch war das wohl nicht die Absicht der Musikanten. Diesmal sorgten die „Glongge Chnächte“, von Rickenbach dafür, dass wir noch einmal einen lustigen und fröhlichen Nachmittag verbringen konnten. Ihr Repertoire schien unerschöpflich und trafen sie doch immer den richtigen Ton, um unsere Bewohner zu begeistern. Diesmal überraschten sie uns mit klingenden Hufeisen und Alphorn und animierten zum kräftigen Mitsingen und ausgelassenem Tanz. Die Stimmung wollte sich gar nicht legen und so mussten die „Chnächte“ einige Zugaben geben, bevor sie zu ihrem wohlverdienten Plättli kamen.
Peter Samson


Besuch der Sternsinger
Die Sternsinger in Begleitung von Herrn Kost sind gern gesehene Gäste bei uns im "Feld" und bereiten unseren Bewohnern immer grosse Freude mit ihren Liedern. Die guten Wünsche für das Neue Jahr nahmen unsere Senioren gerne und mit Freude entgegen.


Sylvester im "Feld"
Das erste Mal planten wir für den 31. Dezember einen ruhigen, gemütlichen Nachmittag, an dem wir dann mit unseren Pensionären und den anwesenden Besuchern anstossen können auf den Wechsel ins neue Jahr. Um 14:30 Uhr wurde mir schon etwas mulmig, war doch der Saal bereits über die Hälfte gefüllt und ein grosser Teil unserer Bewohner waren noch nicht einmal vom Mittagsschläfchen aufgestanden. Als dann die „Glongge Chnächte“ die ersten Takte spielten, waren alle Tische besetzt und kein freier Platz mehr im Saal. Das war auch ein lustiger und „zwäger“ Nachmittag. Die Musikanten liessen uns kaum Zeit zum Luftholen und brachten den Saal zum Schunkeln, Mitsingen und hie und da wurde auch ein Tänzchen gewagt. Schön war es auch, dass neben vielen Angehörigen, Gäste aus der Nachbarschaft mit uns gemeinsam auf das neue Jahr angestossen und den Nachmittag verbracht haben.
Peter Samson


Bewohnerweihnachten
Am 22. Dezember feierten wir bei uns unsere Bewohnerweihnacht. Die Vorbereitungen für diesen festlichen Anlass liefen bereits schon seit einigen Wochen. Gibt es doch für einen solchen Anlass immer viel zu organisieren und zu planen und die Ideen schienen nicht auszugehen. Es soll doch auch etwas Besonderes für unsere Senioren und ihren Angehörigen sein. Und so waren unser Hotellerie- und Küchenteam, sowie der Technische Dienst fleissig am Vorbereiten für das Fest. Die festliche Dekoration des Saales und der Tische war eine Augenweide und für das phantastische 4-Gang-Menue gab es nur anerkennenswertes Lob. Musikalisch umrahmte das „Duo Festivo“ mit festlicher Tafelmusik den Abend. Gerne erinnere ich mich an diesen Abend, waren doch noch nie so viele Gäste angemeldet. Wir hatten nicht mehr ausreichend Platz im Saal und so wurde in der Wohngruppe und auf einer Abteilung ausgewichen und dort die Weihnacht gefeiert. Alles lief wie am Schnürchen, überall nur zufriedene und lächelnde Gesichter, Gäste und Personal waren rundum zufrieden. Das ist auch für mich ein schönes Gefühl gewesen. Allen helfenden Händen, insbesondere auch Jenen die im Hintergrund für das Gelingen des Tages besorgt waren, sage ich auf diesem Weg noch einmal herzlichen Dank für Alles.
Peter Samson


Bericht - Plauschmusik Oberkirch machte Appetit
Zu ungewohnter Stunde fanden sich die Plauschmusik Oberkirch bei uns im Feld ein, um unseren Senioren mit einem Vormittagskonzert den Sonntag zu verschönern. Das ist ihnen eindeutig gelungen, was der gefüllte Saal und der Beifall, welcher zu einer musikalischen Zugabe aufforderte, zeigten. Wir begrüssen die Plauschmusikanten im nächsten Jahr gerne wieder bei uns und danken noch einmal für den sympathischen Besuch bei uns.


Bericht - Adventszeit
In der Adventszeit möchten wir unseren Bewohnern mit vorweihnachtlichen Aktivitäten und Anlässen, diese mit vielen Erinnerungen gefüllte Zeit erleben und begehen lassen. So lesen wir gemeinsam beim angezündeten Chemineofen und brennenden Kerzen jeden Abend eine Adventsgeschichte, was sich über grosse Beliebtheit erfreut. Die Singstunden, welche unser Aktivierungsteam begleitet, werden rege besucht und auch das "Guetzlen" für den Adventsnachmittag der Aktivierung lässt nicht nur bei unseren Pensionären die weihnachtliche Stimmung aufkommen.

1. Advent
Die "Mittwochshöckler" fanden wieder die richtige Mischung mit ihren Darbietungen. Mal zu einem Tänzchen animieren. Einladen, bei einem besinnlichen Gedicht die Gedanken schweifen zu lassen. Gemeinsam fröhlich einen Gassenhauer singen. Alles war dabei und liess den Nachmittag im Fluge vergehen.

2. Advent – Samichlausbesuch
Die stimmungsvolle Dekoration des Saales, die musikalische Unterhaltung mit dem "Duo Christen-Lüthold", der Duft vom Glühwein und die Weihnachtsguetzli auf den Tischen trugen ihren Teil dazu bei, dass für Bewohner und Gäste das Warten auf den Einzug des Samichlauses und seinem Gefolge nicht zu lange war. Zu vielen Bewohnerinnen und Bewohnern durfte er dieses Jahr vorbei schauen. Gabs doch viel Gutes und Schönes zu berichten (und er konnte viel erzählen!). Es gab viel zu Lachen und Schmunzeln und für ein kurzes Schwätzchen liess sich der Samichlaus gerne Zeit.

3. Advent
Die Zithergruppe "Walfeen" war dafür verantwortlich, dass im Feld für einige Stunden "Stille" einkehrte. Plötzlich konnte man meinen, die Uhren gingen langsamer und die Zeit bliebe stehen. Das ganze Haus war bis in den obersten Stock ausgefüllt mit den harmonischen, durchdringenden und einfühlsamen Klängen der Zithern. Kein lautes Wort war zu hören, denn niemand wollte diese warme und berührende Stimmung stören. Den „Waldfeen“ ist es wieder einmal gelungen, uns für einige Augenblicke zu verzaubern und uns zum ruhigen Verweilen die Zeit zu schenken.

4. Advent
Die abwechslungsreiche und stimmungsvolle Adventsfeier, welche unser Aktivierungsteam für unsere Bewohnerinnen und Bewohner gestaltet hatte, machte allen, auch den Angehörigen und Besuchern, viel Freude und stimmte uns nun wirklich auf die nahende Weihnacht ein. Die „Panflötengruppe“ trug mit ihren Liedern und musikalischen Darbietungen zu diesem gelungenen Anlass ebenso bei, wie der von Frau Yaccoub und Frau Bochsler gestaltete und begleitete Krippenweg.
Vielen Dank an das Aktivierungsteam für das grossartige Engagement und die tollen Ideen.
Peter Samson

Bericht - Besuch in Tony's Zoo
Einmal im Jahr haben wir unseren Bewohnerausflug, den unsere Senioren sehr schätzen. Doch gibt es immer wieder Bewohnerinnen und Bewohner, denen dieser Ausflug aus gesundheitlichen Gründen zu beschwerlich ist und die deshalb schweren Herzens nicht daran teilnehmen können. Für sie haben wir dieses Jahr das erste Mal einen „kleinen“ Bewohnerausflug organisiert. Mit dem TIXI-Taxi fuhren wir in zwei Etappen nach Rothenburg, in Tony’s Zoo.

Ein wenig nachdenklich wurde ich schon, als ich bemerkte, mit welcher Neugierde und Interesse die Damen und Herren aus den Fenstern des Busses blickten und sich an den für uns alltäglichen Anblick der Gegend und dem Leben auf der Strasse erfreuten. Es schien, als dass sie sich nicht Sattsehen konnten an den Eindrücken und die Kommentare sprudelten nur so.

Als wir dann in Rothenburg ankamen, war die erste Gruppe in der Zwischenzeit durch den Zoo gegangen und hat sich die Vielzahl der exotischen Tiere angeschaut. Wir, die zweite Gruppe, nahmen uns vor, den Zoo in 2 Etappen zu besichtigen, denn für unsere Senioren hatten wir noch eine kleine Überraschung parat. Neben einem leckeren Dessert, war Seppi Arnold mit seinem Handörgeli extra für uns nach Rothenburg gekommen um uns mit Ländlerklängen zu unterhalten. Es war ein riesig gemütlicher Nachmittag! Dazu beigetragen haben aber auch die Begleitpersonen und der TIXI-Taxi Fahrer, welche sich sehr viel Zeit für unsere Bewohnerinnen und Bewohner genommen haben und ihnen den Ausflug so angenehm gestaltet haben, dass sie diesen auch richtig geniessen konnten.
Peter Samson


Bericht - Herbstausflug auf den Horben/Lindenberg
Bei milden Herbsttemperaturen führte unser Ausflug mit insgesamt dreizehn Bewohnerinnen und Bewohnern am Nachmittag vom Seetal über Hohenrain, Kleinwangen und Ibenmoos auf den Horben. Der Horben ist ein bekannter und besonders beliebter Ausflugsort zum genussvollen Verweilen und Wandern mit einem herrlichen Panorama auf das Zugergebiet und die Voralpen.

Allein schon die Fahrt dorthin bot uns vielfältige, noch lange in der Erinnerung bleibende Eindrücke. Wir erfreuten uns an den schwer mit Früchten behangenen Obstbäumen, die auf ihre baldige Ernte warteten, an den herbstlich geschmückten, alten Bauernhäusern mit ihren typischen Luzerner Vordächern und den bezaubernd anmutenden Hügellandschaften.

Angekommen bei der Alpwirtschaft Horben genossen wir erst einmal den wunderbaren Ausblick auf den Zugersee und erkundeten die nahe Umgebung. Die schmucke, kleine Kapelle St. Wendelin lud uns zu einer kurzen, stillen Einkehr ein. Neugierig machten wir uns danach zu einem Rundgang auf durch den, der Alpwirtschaft angehörenden Landwirtschaftsbetrieb, welcher über 240 Rinder betreut. Einen grossen Teil der Rinder bekamen wir auch bald zu sehen. Da standen sie zufrieden käuend vor uns, in langer Reihe, hinter ihren Fressgittern. Davor Haufen von frisch duftendem Heu. Da konnten sich unsere Ausflügler nicht mehr zurückhalten und nahmen rasch näheren Kontakt zu den Rindern auf, fütterten sie mit Heu und streichelten sie.

Freundlich und umsorgend wurden wir in der Gaststube der Alpwirtschaft empfangen. Da genossen wir in gemütlicher Atmosphäre ein feines Dessert und den lebhaften, heiteren Austausch untereinander. Bald hiess es, uns für die Heimfahrt bereit zu machen. Die Sonne vermochte immer mehr, ihre wärmenden Strahlen durch die Wolken zu spenden und begleitete uns bis zur Ankunft in Oberkirch. Auch die Rückfahrt von Hitzkirch über den Herrlisberg erfreute uns von Neuem, mit einer wunderschönen, im herbstlichen Sonnenlicht eingetauchten Landschaft und dem Blick auf den Baldeggersee.

Froh, zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken fanden wir uns rechtzeitig zum Abendessen im Heim ein. Dieser erlebnisreiche Ausflug wird uns allen noch lange in schöner Erinnerung bleiben.
Pia Yaacoub


Jubilarenkonzert der Musikgesellschaft Oberkirch
Ein ganz spezieller Anlass im Jahr ist für unsere Senioren das Jubilarenkonzert der Musikgesellschaft Oberkirch im Gemeindesaal. Dieses Jahr konnten alle Jubilare das Konzert besuchen und geniessen. 13 Personen waren es dann am Sonntag, die den beschwingten Sonntagmorgen genossen haben. Die Unterstützung beim Transport, der herzliche Empfang, die fürsorgliche Bedienung und das gluschtige Apéro haben unsere Jubilare sehr geschätzt.

Vielen Dank, den Damen und Herren der Musikgesellschaft.
Peter Samson