Kirschlorbeer, Nordamerikanische Goldruten und Sommerflieder zieren so manche Privatgärten. Leider handelt es sich bei diesen Pflanzen um exotische Problempflanzen, sogenannte invasive Neophyten. Sie vermehren sich unkontrolliert, verdrängen einheimische Arten und damit auch nützliche Tiere und Insekten. Um eine weitere Verbreitung und Verschleppung zu verhindern, sollten solche Pflanzen entfernt und durch einheimische ersetzt werden.

Das einjährige Berufkraut, das hübsche kleine Blümchen mit seiner weissen Blüte wird von vielen als einheimische Kamille gehegt und gepflegt. Meistens handelt es sich jedoch um das einjährige Berufkraut – ein invasiver Neophyt – eine Pflanze, die sich unkontrolliert vermehrt und die einheimische Flora und Fauna verdrängt. Das Berufkraut breitet sich im Siedlungsraum stark aus und blüht von Juni bis Oktober. Bestände sollten, falls möglich, vor der Versamung ausgerissen und im Abfall entsorgt werden. Ein regelmässig tiefer Schnitt vor der Blüte hilft, den Bestand zu schwächen.

Entsorgung von Neophyten 
Das Pflanzenmaterial invasiver Neophyten darf weder liegengelassen noch kompostiert werden, da sich diese sonst weiterverbreiten können. Bei grossen Mengen können am Schalter der Gemeindeverwaltung Neophytensäcke bezogen werden. Die gefüllten Säcke werden kostenlos mit dem Hauskehricht entsorgt.

Erkundigen Sie sich bei den untenstehenden Links und wenden Sie sich bei verbleibenden Fragen an die Umweltberatung Luzern

Gratisauskünfte zu Umwelt und Energie für alle Luzernerinnen und Luzerner: www.umweltberatung-luzern.ch

Neophytensack:
www.umweltberatung-luzern.ch/neophytensack

Neophyten:
www.umweltberatung-luzern.ch/themen/natur-garten/pflanzen-pilze/neophyten-exotische-problempflanzen

Einheimische Alternativen:
www.umweltberatung-luzern.ch/themen/natur-garten/pflanzen-pilze/einheimische-pflanzen

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